FOTO OBEN: AdobeStock nes Porada 419575422

Ausgabe 10

Kaiserstuhl: das geheime Tal der Orchideen

Kaiserstuhl: das geheime Tal der Orchideen

Blüten, die wie kleine Äffchen oder Hummeln aussehen, andere riechen streng nach Ziegenbock: Im Liliental am südlichen Rand des Kaiserstuhls gibt es die unglaublichsten Orchideen, die auch noch raffifinierte Tricks auf Lager haben …

Exkursion im Liliental

Bühler Zwetschge

FOTO: Beate Bannach

Da! Hannelore Heim deutet auf die Wiese. Sie hat die erste Orchidee entdeckt. Eine Pyramide, auch Pyramidenorchis genannt. Sie ist gut erkennbar, weil sie oben spitz ist, kurz bevor sie aufblüht. Wir sind mit der Gästeführerin vom Naturzentrum Kaiserstuhl auf Blumenjagd. Genauer gesagt suchen wir nach Orchideen. 32 verschiedene Arten soll es hier im Liliental am Südrand des Kaiserstuhls geben.

Das Liliental hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es war einmal Siedlungsland; Ackerbau und Viehzucht wurden betrieben. Tabak wurde angebaut, und es gab eine Pferdezucht, bis das Gebiet 1957 an das Land Baden-Württemberg verkauft wurde. Es umfasst 200 Hektar, auf 80 Hektar hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt der Universität Freiburg ein Arbore- tum angelegt. Darunter versteht man eine Sammlung von Gehölzen, die aus verschiedenartigen, oft auch exotischen Bäumen und Sträuchern besteht, um zu beobachten, wie sie mit dem hiesigen Klima zurechtkommen.

FOTO: AdobeStock 156179311

FOTO: AdobeStock 106284783

Gleich hinter der Gaststätte beginnt die Exoten-Schau: Griechische Tannen, Lotuspflaumen und Tulpenbäume geben einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der Baumwelt. Dahinter Ahornbäume, Linden, Birken und Eichen. Eine der größten Attraktionen ist wohl der Wald aus Mammutbäumen. Die Samen stammen direkt aus Kalifornien. In erster Linie dient das Versuchsgelände wissenschaftlichen Fragestellungen, ist aber auch ein Bildungs- und Erholungszentrum für die breite Öffentlichkeit. Forschern und Wanderern stehen rund 255 Hektar Samenplantagen, Baum- und Strauchanlagen, Wiesen, Hütten und Feuerstellen, Fischteiche und Aussichtspunkte zur Verfügung.

Viele Besucher kommen aber auch wie wir nur wegen der prachtvollen Orchideen. Die meisten Arten sind auf sonnenexponierten Trockenrasen zu finden …

FOTO: AdobeStock 441426184

Hier waren wir unterwegs:

FOTO: Wikipedia Maximilian-Dörrbecker

Das Orchideenparadies Liliental zwischen Ihringen und Wasenweiler am südlichen Rand des Kaiserstuhls ist ein Kleinod für Hobby-Botaniker. Ein gut ausgebautes Wandernetz führt durch die forstliche Versuchsanlage mit Wäldern, Auen, Wiesen. Die Orchideen-Saison dauert von April bis Mitte/Ende Juli. Es gibt mehrere Rundwege (2 bis 5,5 km); oder man flaniert einfach durch das Gelände.

Bild zum Vergrößern anklicken.

Kaiserstuhl: das geheime Tal der Orchideen

Blüten, die wie kleine Äffchen oder Hummeln aussehen, andere riechen streng nach Ziegenbock: Im Liliental am südlichen Rand des Kaiserstuhls gibt es die unglaublichsten Orchideen, die auch noch raffifinierte Tricks auf Lager haben …

Exkursion im Liliental

Bühler Zwetschge

FOTO: Beate Bannach

Da! Hannelore Heim deutet auf die Wiese. Sie hat die erste Orchidee entdeckt. Eine Pyramide, auch Pyramidenorchis genannt. Sie ist gut erkennbar, weil sie oben spitz ist, kurz bevor sie aufblüht. Wir sind mit der Gästeführerin vom Naturzentrum Kaiserstuhl auf Blumenjagd. Genauer gesagt suchen wir nach Orchideen. 32 verschiedene Arten soll es hier im Liliental am Südrand des Kaiserstuhls geben.

FOTO: AdobeStock 156179311

Das Liliental hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es war einmal Siedlungsland; Ackerbau und Viehzucht wurden betrieben. Tabak wurde angebaut, und es gab eine Pferdezucht, bis das Gebiet 1957 an das Land Baden-Württemberg verkauft wurde. Es umfasst 200 Hektar, auf 80 Hektar hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt der Universität Freiburg ein Arbore- tum angelegt. Darunter versteht man eine Sammlung von Gehölzen, die aus verschiedenartigen, oft auch exotischen Bäumen und Sträuchern besteht, um zu beobachten, wie sie mit dem hiesigen Klima zurechtkommen.

FOTO: AdobeStock 441426184

Gleich hinter der Gaststätte beginnt die Exoten-Schau: Griechische Tannen, Lotuspflaumen und Tulpenbäume geben einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der Baumwelt. Dahinter Ahornbäume, Linden, Birken und Eichen. Eine der größten Attraktionen ist wohl der Wald aus Mammutbäumen. Die Samen stammen direkt aus Kalifornien. In erster Linie dient das Versuchsgelände wissenschaftlichen Fragestellungen, ist aber auch ein Bildungs- und Erholungszentrum für die breite Öffentlichkeit. Forschern und Wanderern stehen rund 255 Hektar Samenplantagen, Baum- und Strauchanlagen, Wiesen, Hütten und Feuerstellen, Fischteiche und Aussichtspunkte zur Verfügung.
Viele Besucher kommen aber auch wie wir nur wegen der prachtvollen Orchideen. Die meisten Arten sind auf sonnenexponierten Trockenrasen zu finden …

FOTO: Wikipedia Maximilian Dörrbecker

Hier waren wir unterwegs: Das Orchideenparadies Liliental zwischen Ihringen und Wasenweiler am südlichen Rand des Kaiserstuhls ist ein Kleinod für Hobby-Botaniker. Ein gut ausgebautes Wandernetz führt durch die forstliche Versuchsanlage mit Wäldern, Auen, Wiesen. Die Orchideen-Saison dauert von April bis Mitte/Ende Juli. Es gibt mehrere Rundwege (2 bis 5,5 km); oder man flaniert einfach durch das Gelände.

Weitere Themen dieser Ausgabe:

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Noch mehr spannende Geschichten. Lesen Sie hier weiter…

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Kaiserstuhl: das geheime Tal der Orchideen

Kaiserstuhl: das geheime Tal der Orchideen

Blüten, die wie kleine Äffchen oder Hummeln aussehen, andere riechen streng nach Ziegenbock: Im Liliental am südlichen Rand des Kaiserstuhls gibt es die unglaublichsten Orchideen, die auch noch raffifinierte Tricks auf Lager haben …

Exkursion im Liliental

Bühler Zwetschge

FOTO: Beate Bannach

Da! Hannelore Heim deutet auf die Wiese. Sie hat die erste Orchidee entdeckt. Eine Pyramide, auch Pyramidenorchis genannt. Sie ist gut erkennbar, weil sie oben spitz ist, kurz bevor sie aufblüht. Wir sind mit der Gästeführerin vom Naturzentrum Kaiserstuhl auf Blumenjagd. Genauer gesagt suchen wir nach Orchideen. 32 verschiedene Arten soll es hier im Liliental am Südrand des Kaiserstuhls geben.

Das Liliental hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es war einmal Siedlungsland; Ackerbau und Viehzucht wurden betrieben. Tabak wurde angebaut, und es gab eine Pferdezucht, bis das Gebiet 1957 an das Land Baden-Württemberg verkauft wurde. Es umfasst 200 Hektar, auf 80 Hektar hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt der Universität Freiburg ein Arbore- tum angelegt. Darunter versteht man eine Sammlung von Gehölzen, die aus verschiedenartigen, oft auch exotischen Bäumen und Sträuchern besteht, um zu beobachten, wie sie mit dem hiesigen Klima zurechtkommen.

FOTO: AdobeStock 156179311

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Gleich hinter der Gaststätte beginnt die Exoten-Schau: Griechische Tannen, Lotuspflaumen und Tulpenbäume geben einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der Baumwelt. Dahinter Ahornbäume, Linden, Birken und Eichen. Eine der größten Attraktionen ist wohl der Wald aus Mammutbäumen. Die Samen stammen direkt aus Kalifornien. In erster Linie dient das Versuchsgelände wissenschaftlichen Fragestellungen, ist aber auch ein Bildungs- und Erholungszentrum für die breite Öffentlichkeit. Forschern und Wanderern stehen rund 255 Hektar Samenplantagen, Baum- und Strauchanlagen, Wiesen, Hütten und Feuerstellen, Fischteiche und Aussichtspunkte zur Verfügung.

Viele Besucher kommen aber auch wie wir nur wegen der prachtvollen Orchideen. Die meisten Arten sind auf sonnenexponierten Trockenrasen zu finden …

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Hier waren wir unterwegs:

FOTO: Wikipedia Maximilian-Dörrbecker

Das Orchideenparadies Liliental zwischen Ihringen und Wasenweiler am südlichen Rand des Kaiserstuhls ist ein Kleinod für Hobby-Botaniker. Ein gut ausgebautes Wandernetz führt durch die forstliche Versuchsanlage mit Wäldern, Auen, Wiesen. Die Orchideen-Saison dauert von April bis Mitte/Ende Juli. Es gibt mehrere Rundwege (2 bis 5,5 km); oder man flaniert einfach durch das Gelände.

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Blüten, die wie kleine Äffchen oder Hummeln aussehen, andere riechen streng nach Ziegenbock: Im Liliental am südlichen Rand des Kaiserstuhls gibt es die unglaublichsten Orchideen, die auch noch raffifinierte Tricks auf Lager haben …

Exkursion im Liliental

Bühler Zwetschge

FOTO: Beate Bannach

Da! Hannelore Heim deutet auf die Wiese. Sie hat die erste Orchidee entdeckt. Eine Pyramide, auch Pyramidenorchis genannt. Sie ist gut erkennbar, weil sie oben spitz ist, kurz bevor sie aufblüht. Wir sind mit der Gästeführerin vom Naturzentrum Kaiserstuhl auf Blumenjagd. Genauer gesagt suchen wir nach Orchideen. 32 verschiedene Arten soll es hier im Liliental am Südrand des Kaiserstuhls geben.

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Das Liliental hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es war einmal Siedlungsland; Ackerbau und Viehzucht wurden betrieben. Tabak wurde angebaut, und es gab eine Pferdezucht, bis das Gebiet 1957 an das Land Baden-Württemberg verkauft wurde. Es umfasst 200 Hektar, auf 80 Hektar hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt der Universität Freiburg ein Arbore- tum angelegt. Darunter versteht man eine Sammlung von Gehölzen, die aus verschiedenartigen, oft auch exotischen Bäumen und Sträuchern besteht, um zu beobachten, wie sie mit dem hiesigen Klima zurechtkommen.

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Gleich hinter der Gaststätte beginnt die Exoten-Schau: Griechische Tannen, Lotuspflaumen und Tulpenbäume geben einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt der Baumwelt. Dahinter Ahornbäume, Linden, Birken und Eichen. Eine der größten Attraktionen ist wohl der Wald aus Mammutbäumen. Die Samen stammen direkt aus Kalifornien. In erster Linie dient das Versuchsgelände wissenschaftlichen Fragestellungen, ist aber auch ein Bildungs- und Erholungszentrum für die breite Öffentlichkeit. Forschern und Wanderern stehen rund 255 Hektar Samenplantagen, Baum- und Strauchanlagen, Wiesen, Hütten und Feuerstellen, Fischteiche und Aussichtspunkte zur Verfügung.
Viele Besucher kommen aber auch wie wir nur wegen der prachtvollen Orchideen. Die meisten Arten sind auf sonnenexponierten Trockenrasen zu finden …

FOTO: Wikipedia Maximilian Dörrbecker

Hier waren wir unterwegs: Das Orchideenparadies Liliental zwischen Ihringen und Wasenweiler am südlichen Rand des Kaiserstuhls ist ein Kleinod für Hobby-Botaniker. Ein gut ausgebautes Wandernetz führt durch die forstliche Versuchsanlage mit Wäldern, Auen, Wiesen. Die Orchideen-Saison dauert von April bis Mitte/Ende Juli. Es gibt mehrere Rundwege (2 bis 5,5 km); oder man flaniert einfach durch das Gelände.

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